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WASSER |
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Trink- und Nutzwasser
gestern und heute
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Die lange verwendeten Bleirohre gehören längst der
Vergangenheit an. Heute werden Trinkwasserleitungen überwiegend in
Rohrleitungen mit kleinen Nennweiten hergestellt, die unter anderem
bewirken, daß man nicht so lange aufs heiße Wasser warten muß wie bei
den größeren alten Rohren. Als Materialien verwendet man Kupfer,
rostfreien Stahl, Kunststoff oder Verbundsysteme. Die verschiedenen
Werkstoffe empfehlen sich durch spezifische Eigenschaften — so ist die
Wärmeisolierung eines Kunststoffrohrs besser als bei einem Kupferrohr.
Ein Stahlrohr widersteht mechanischen Beanspruchungen weitaus stärker
als eines aus Kunststoff. Auch hinsichtlich unerwünschter Ablagerungen
und Keimbildungen weisen die Werkstoffe verschiedene Eigenschaften auf,
die je nach Situation mal mehr für den einen und mal mehr für den
anderen sprechen können. Ein ganz erheblicher Entscheidungsfaktor liegt
jedoch in den systembedingten Arbeitszeiten.
Nicht zuletzt geben immer mehr Kunden deswegen modernen System den
Vorzug vor den klassischen Systemen, bei denen aber schon der
Materialpreis zum Kostenrisiko gerät (Kupfer). Kunststoffsysteme sind
außerdem lebensmittelecht und absolut hygienisch, sie neigen nicht zum
Verkalken und haben auch ohne zusätzliche Isolierung schon einen ganz
respektablen Isolierwert. Ein optimales System besteht jedoch außerdem
aus einer guten Wärmedämmung mit Steinwoll- oder Dämmschaumrohren, die
um die Rohre gelegt werden.
Ein wesentliches Kriterium bei der Wahl der Wasserver- und
-entsorgung ergibt sich aus den Rahmenbedingungen, hier vor allem aus
den Kostenstrukturen. Es empfiehlt sich deshalb
unbedingt, vor Beginn jeder Planung genaue Informationen über die Kosten
von Trink- und Abwasser einzuholen. In Niederösterreich kann man
beispielsweise Kanalgebühr sparen, wenn Wasser auf dem eigenen Grund
versickert.
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